Strengere Regeln für Spielautomaten werden gefordert

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Der österreichische Produzent von Spielautomaten, Novomatic, wird ein "neues strenges Zutritts-Kontrollsystem" bei den knapp 500 Glücksspielautomaten in Niederösterreich installieren. Der Spieler wird sich wohl registrieren müssen -seine Daten werden elektronisch erfasst und vernetzt- und der Zutritt wird nur mit einer Chipkarte möglich sein.

Der Gumpoldskirchner Glücksspielkonzern verschärft nicht nur die Kontrollen für die Spielautomaten sondern fordert auch ein Verbot aller Glücksspiele und Wetten für Minderjährige.

"Wir treten dafür ein, dass mittelfristig Automaten nur noch in Spielsalons zu finden sind. Wir wollen keine Totalliberalisierung des Glücksspielmarktes, sondern ordnungs- und fiskalpolitisch gleiche – und strenge – Rahmenbedingungen", sagte Novomatic-Chef Franz Wohlfahrt.

Der Umsatz von Novomatic stieg 2006 um 16 % auf 750,6 Mio. Euro: ein Rekordergebnis. Der Konzern errichtet in diesem Jahr eine neue Fabrik in Madrid und steckt ca. 73 Millionen Euro in ein Auslandsprojekt: der Bau in Chile eines der größten Spielcasinos Südamerikas mit 1.500 Spielautomaten, 100 Spieltischen, 300 Bingo-Terminals und einem Hotel. Das Casino soll im Herbst 2008 in Betrieb gehen.